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Wann ist die beste Zeit für den Lykischen Weg? Die Route Fethiye–Kaş im Herbst
2026-09-08

Beim Lykischen Weg denken viele zuerst an eine lange Trekkingroute. Doch dieser Weg besteht nicht nur aus kilometerlangem Wandern. Auf der einen Seite Pinienwälder, auf der anderen das Blau des Mittelmeers; dazwischen antike Städte, kleine Dörfer, Buchten, steinige Pfade und Küstenorte, in denen Sie sich am Ende des Tages erholen können.
Deshalb müssen Sie den Lykischen Weg nicht am Stück gehen. Sie können in Fethiye starten und entlang von Faralya, Kabak, Patara, Kalkan und Kaş die Etappen wandern, die Sie selbst auswählen; an manchen Orten übernachten Sie, andere Abschnitte legen Sie mit dem Auto zurück – so entsteht eine Route, die zu Ihrem eigenen Rhythmus passt.
Vor allem der Herbst gehört zu den schönsten Zeiten für diesen Weg. Wenn die Sommerhitze etwas nachlässt, die Strände ruhiger werden und das Wandern angenehmer wird, bekommt die Strecke zwischen Fethiye und Kaş eine ganz besondere Atmosphäre.
Doch wann wandert man den Lykischen Weg am besten? Welche Etappen sind im Herbst besonders reizvoll? Wo legt man eine Pause ein, wo übernachtet man?
Hier ist die Herbstroute von Fethiye nach Kaş, die Wandern mit Meer, Geschichte und Urlaub verbindet.

Was macht den Lykischen Weg so besonders?
Was den Lykischen Weg von einer klassischen Naturwanderung unterscheidet, ist die Landschaft, die sich unterwegs ständig verändert.
Eine Weile blicken Sie von oben auf das Meer, dann tauchen Sie zwischen Pinien ein. Ein paar Kilometer weiter stoßen Sie vielleicht auf alte Steinwege, antike Ruinen oder ein kleines Dorf.
Diese Route ist ein bisschen Wandern, ein bisschen Geschichte, ein bisschen Meer und ein bisschen Entdeckung.
Genau deshalb passt sie zu ganz unterschiedlichen Arten zu reisen.
Wer an lange Wanderungen gewöhnt ist, kann mehrere Tage hintereinander Etappen gehen. Wer es ruhiger angehen möchte, macht morgens eine kurze Wanderung und verbringt den Nachmittag in einer Bucht.
Das Schöne am Lykischen Weg ist, dass er Ihnen keine bestimmte Art von Urlaub aufzwingt.
Wann wandert man den Lykischen Weg?
Auf dieser Route ist die Wahl der Jahreszeit sehr wichtig.
Im Sommer, vor allem im Juli und August, können die Temperaturen lange Wanderungen erschweren. Auf schattenlosen Abschnitten macht sich die Sonne noch stärker bemerkbar.
Ebenso wie der Frühling ist auch der Herbst eine sehr schöne Zeit für den Lykischen Weg.
Im September hat das Meer noch echtes Urlaubsgefühl zu bieten. Auch wenn es tagsüber noch warm ist, wird das Wandern in den frühen Morgenstunden deutlich angenehmer.
Im Oktober rückt dann das Wandern in den Vordergrund. Die Luft wird etwas kühler, lange Etappen lassen sich leichter bewältigen, und der Sommertrubel ist größtenteils vorbei.
Der November kann eine ruhigere und kühlere Zeit bieten, doch da die Tage kürzer und das Wetter wechselhafter werden, sollte die Wanderung sorgfältiger geplant werden.
Kurz gesagt: Wenn Sie Meer und Wandern verbinden möchten, ist der September ideal; planen Sie einen eher trekkingorientierten Urlaub, ist der Oktober eine gute Wahl.

Fethiye: Nehmen Sie sich vor dem Aufbruch einen Tag Zeit
Bevor Sie auf den Lykischen Weg aufbrechen, lohnt sich ein kurzer Auftakt in Fethiye.
Hier können Sie vor der Wanderung noch Fehlendes besorgen, sich ausruhen und am nächsten Tag entspannter starten.
Der größte Vorteil von Fethiye: Sowohl die Natur als auch das Meer sind in kürzester Zeit erreichbar.
Die Umgebung von Ölüdeniz ist ein schöner Ausgangspunkt, um vor der Wanderung schon die Stimmung der Route zu spüren.
Am nächsten Tag bleibt das Stadtleben langsam zurück, und die Landschaft entlang des Weges beginnt sich zu verändern.

Faralya: Die ersten großen Ausblicke
Einer der beeindruckendsten Abschnitte des Lykischen Wegs liegt rund um Faralya.
Hier beginnen Sie, von oben auf das Mittelmeer zu blicken. Hänge, Wälder und die Buchten tief unten verändern die Stimmung der Wanderung vollkommen.
Faralya ist nicht nur ein Ort, den man einfach durchquert.
Hier eine Nacht zu verbringen, die Wanderung zu unterbrechen und am Ende des Tages die Aussicht zu genießen, ist ausgesprochen schön.
Besonders gegen Sonnenuntergang wird die Ruhe der Gegend noch spürbarer.
Wenn Sie zum ersten Mal auf dem Lykischen Weg wandern, kann Faralya ein guter Halt sein, um sich an das Tempo des Weges zu gewöhnen.
Kabak: Badepause nach der Wanderung
Nach Faralya ist Kabak eine der schönsten Belohnungen der Route.
Unterwegs begleiten Sie Wald- und Meerblicke. Je näher Sie der Bucht kommen, desto deutlicher spüren Sie das Meer, das am Ende der Wanderung auf Sie wartet.
Wenn Sie in Kabak ankommen, tut es gut, das Programm etwas zu entschleunigen.
Wenn Sie morgens gewandert sind, können Sie den Nachmittag dem Ausruhen und dem Meer widmen.
Auch eine Übernachtung hier macht die Route noch angenehmer. Denn auf dem Lykischen Weg müssen Sie nicht jeden Tag so weit wie möglich wandern.
Manchmal ist die beste Entscheidung, den Rest des Tages einfach dort zu verbringen, wo Sie gerade sind.
Patara: Antike Stadt und Meer auf derselben Route
Je weiter Sie von Fethiye in Richtung Kaş kommen, desto stärker wird die historische Seite des Lykischen Wegs spürbar.
In dieser Hinsicht ist Patara einer der besonderen Halte der Route.
Hier wandern Sie nicht nur – Sie bewegen sich durch die Spuren der Vergangenheit.
Das weitläufige Gelände der antiken Stadt, ihre alten Bauten und der lange Strand ganz in der Nähe machen Patara zu weit mehr als einem gewöhnlichen Wanderstopp.
Morgens können Sie die antike Stätte besichtigen und nachmittags an den Strand gehen.
Deshalb lohnt es sich, für Patara statt einer Pause von ein paar Stunden mindestens einen ganzen Tag einzuplanen.
Im Herbst, wenn der Sommerandrang nachlässt, findet die Gegend zu einer ruhigeren Atmosphäre.
Kalkan: Eine kleine Wanderpause
Nach einigen Tagen Wandern ist es ganz normal, sich ein wenig Komfort zu wünschen.
Kalkan ist an dieser Stelle ein schöner Ort für eine Pause.
Dank des an den Hängen verteilten Ortes, des Blicks auf die Küste und der Ruhe am Abend können Sie das Wandertempo kurz unterbrechen.
Sie können eine Nacht bleiben, ausgiebig zu Abend essen und am nächsten Morgen wieder aufbrechen.
Für alle, die den Lykischen Weg nicht nur als Trekking, sondern auch als Urlaub erleben möchten, sind solche Halte ein wichtiger Teil der Route.
So wie Sie nicht die gesamte Strecke wandern müssen, müssen Sie auch nicht jede Nacht dieselbe Art von Unterkunft wählen.
Kaş: Hier möchten Sie am Ende des Weges noch etwas länger bleiben
Für diese in Fethiye beginnende Route ist Kaş ein wunderbarer Schlusspunkt.
Wenn Sie hier ankommen, möchten Sie das Wandern vielleicht für eine Weile vergessen.
Morgens ein ausgiebiges Frühstück, nachmittags das Meer, abends ein kurzer Spaziergang durch das Zentrum...
Nach einigen Tagen auf steinigen Pfaden tut das gemächliche Tempo von Kaş richtig gut.
Dass man auch im Ortszentrum auf Spuren der Antike stößt, setzt den Charakter der Reise fort.
Statt nach der Ankunft in Kaş gleich wieder abzureisen, ist es eine gute Idee, noch ein oder zwei Tage zu bleiben und die Wanderung mit Urlaub abzurunden.

Muss man den gesamten Lykischen Weg wandern?
Nein.
Gerade wer den Lykischen Weg zum ersten Mal erlebt, wählt besser einzelne Etappen aus, statt zu versuchen, die gesamte Strecke zu gehen.
In einem einwöchigen Urlaub können Sie einige Tage wandern und die übrigen Tage dem Meer und Ausflügen widmen.
Zum Beispiel können Sie von Fethiye nach Faralya wandern, in Kabak übernachten und anschließend mit dem Auto nach Patara weiterfahren.
Oder Sie übernachten in Kaş und probieren die kurzen Wanderwege in der Umgebung aus.
So wird der Lykische Weg zu einer Route, die nicht nur professionelle Trekker, sondern ein viel breiteres Publikum von Reisenden erleben kann.
Wie plant man die Route Fethiye–Kaş im Herbst?
Für eine siebentägige Reise lässt sich die Route ganz entspannt planen.
Den ersten Tag können Sie Fethiye und Ölüdeniz widmen.
Am zweiten Tag wandern Sie in der Umgebung von Faralya und übernachten dort.
Am dritten Tag geht es weiter nach Kabak, wo Sie den Rest des Tages am Meer verbringen können.
Am vierten Tag ziehen Sie weiter in Richtung Patara und nehmen sich Zeit für die historischen Stätten der Umgebung.
Den fünften Tag widmen Sie am besten Patara und seiner Umgebung.
Am sechsten Tag können Sie sich in Kalkan erholen.
Am letzten Tag lassen Sie die Reise in Kaş ausklingen.
Natürlich ist diese Route nicht in Stein gemeißelt.
Je nach Wetter, Kondition und gewünschter Wanderdistanz können Sie einzelne Etappen verlängern oder verkürzen.
Auf dem Lykischen Weg ist der beste Plan derjenige, mit dem Sie den Weg genießen, ohne sich zu überanstrengen.
Wo übernachtet man auf dem Lykischen Weg?
Einer der Vorzüge der Strecke Fethiye–Kaş ist die Auswahl an unterschiedlichen Unterkünften.
In Zentren wie Fethiye und Kaş ist das Angebot größer.
Rund um Faralya und Kabak stehen naturnahe Unterkünfte im Vordergrund.
Während Patara eine ruhigere, ländliche Atmosphäre bietet, ist Kalkan eine gute Wahl für alle, die mitten in der Wanderung eine etwas komfortablere Pause einlegen möchten.
Bei der Wahl der Unterkunft sollten Sie nicht nur auf das Haus selbst achten, sondern auch auf die Entfernung zu den Start- und Endpunkten der Wanderung.
Bei manchen Etappen kann ein Transfer nötig sein.
Deshalb erleichtert es die Wanderplanung, sich schon bei der Buchung über die Transportmöglichkeiten zu informieren.
Auf Butikotels.com können Sie verschiedene Unterkünfte rund um Fethiye, Faralya, Kabak, Patara, Kalkan und Kaş vergleichen und so die passenden Stationen für Ihre eigene Route zusammenstellen.
Worauf sollte man vor dem Aufbruch auf den Lykischen Weg achten?
Während einige Etappen des Lykischen Wegs recht leicht sind, können andere Abschnitte steile Abstiege, steinigen Untergrund und lange Distanzen umfassen.
Deshalb ist es wichtig, gut vorbereitet loszugehen.
Wanderschuhe mit guter Sohle, ausreichend Wasser, Sonnenschutz und der Jahreszeit angepasste Kleidung gehören zur Grundausstattung.
Man sollte auch einkalkulieren, dass das Handy nicht überall Empfang hat.
Vor dem Start empfiehlt es sich, die Länge der Tagesetappe, die Wasserstellen und das Wetter zu prüfen.
In den frühen Stunden des Tages zu wandern, kann besonders im September angenehmer sein.
Außerdem ist es wichtig, so zu planen, dass Sie Ihre Unterkunft vor Sonnenuntergang erreichen.
Auf dem Lykischen Weg mag Spontaneität das Schönste sein, doch wenn es um Sicherheit geht, ist gute Planung immer die bessere Wahl.
Im Herbst zeigt sich der Lykische Weg von einer ganz anderen Seite
In Fethiye starten, von den Hängen Faralyas auf das Meer blicken, in Kabak nach der Wanderung ins Wasser springen, in Patara zwischen antiken Ruinen umherstreifen, in Kalkan ein wenig ausruhen und schließlich Kaş erreichen...
Diese Route kann eine Woche in ein ganz anderes Urlaubserlebnis verwandeln.
Sie müssen nicht den gesamten Lykischen Weg wandern.
Vielleicht sehen Sie nur ein paar Etappen.
Doch schon diese wenigen Etappen können Ihnen einen ganz neuen Blick auf das Mittelmeer eröffnen.
Denn hier zählt nicht nur das Ziel.
Die Ausblicke unterwegs, die Pausen, die Buchten, in denen Sie baden, und die Pfade, auf denen Sie wandern, sind selbst der Urlaub.
Wenn Sie das Mittelmeer im Herbst diesmal nicht vom Auto aus, sondern auch ein Stück zu Fuß entdecken möchten, kann der Lykische Weg ein schöner Anfang sein.
Häufig gestellte Fragen zum Lykischen Weg
Wann wandert man den Lykischen Weg?
Die angenehmsten Zeiten für den Lykischen Weg sind in der Regel Frühling und Herbst. Im Herbst sind vor allem Ende September und der Oktober wegen der sinkenden Temperaturen zum Wandern besonders angenehm.
Kann man den Lykischen Weg im Herbst wandern?
Ja. Der Herbst ist dank kühlerer Wanderbedingungen und weniger Sommertrubel eine schöne Zeit. Im September können auch Badepausen am Meer Teil des Urlaubs sein.
Muss man den gesamten Lykischen Weg wandern?
Nein. Die Route lässt sich in Tagesetappen oder mehrtägige Abschnitte aufteilen.
Ist der Lykische Weg für Anfänger geeignet?
Einige Etappen können für Anfänger geeignet sein, doch der Schwierigkeitsgrad variiert entlang der Route. Wer zum ersten Mal wandert, wählt besser kurze Etappen.
Welche Stationen sollte man zwischen Fethiye und Kaş sehen?
Faralya, Kabak, Patara, Kalkan und Kaş gehören zu den schönsten Stationen dieser Strecke.
Gibt es Unterkünfte am Lykischen Weg?
Ja. Auf der Strecke Fethiye–Kaş gibt es Hotels, Pensionen, Bungalows, Campingplätze und weitere Unterkunftsmöglichkeiten.
Kann man im Herbst im Meer baden?
Besonders im September lässt sich auf der Strecke Fethiye–Kaş Wandern gut mit Badeurlaub verbinden. Da sich die Wetterbedingungen ändern können, empfiehlt es sich, vor der Reise den aktuellen Wetterbericht zu prüfen.
In wie vielen Tagen wandert man den Lykischen Weg?
Die gesamte Route erfordert eine lange Wanderung, lässt sich aber auch in Etappen von einigen Tagen oder einer Woche planen. Für den Abschnitt Fethiye–Kaş kann ein 5- bis 7-tägiges Programm, das Urlaub und Wandern verbindet, sehr reizvoll sein.



